Grün.
Manchmal habe ich merkwürdige Gedankengänge. So auch gestern. Wieder in meiner Wohnung gelandet nach größerer Deutschlandrountour fiel mein Blick auf meine Pflanzen. Blumen trifft es nicht ganz, denn außer einem grade frisch verblühten Weihnachtskaktus ist alles mehr oder minder grün und blütenlos. Und genügsam. Muss man auch sein, will man bei meinem völlig unregelmäßigen Gießrhythmus überleben.
Jetzt sitze ich also gestern auf meinem Sofa und betrachte das Grünzeug. Eine davon war bei meinem Einzug letztes Jahr im März ungefähr dreißig Zentimeter hoch. Das ist etwa so hoch wie ein A4 Blatt. Meine Gießgewohnheiten scheinen dem Biest zu gefallen, so hat es sich mittlerweile locker verdreifacht und alle anderen Mitpflanzen in der Höhe übertrumpft.
Ich glaube sie ist auf Rache aus. Eines Tages wird sie mich in einen Topf stecken und nur zweiwöchentlich ein Brötchen reichen. Bald ist sie nämlich größer als ich, dann geht es los.
Gruselig.
Add comment 30. Dezember 2009
Glocken und so.
Vor meinem weihnachtlichen Abflug in heimatliche Gefilde wird es wohl nichts mehr mit intelligenten, netten, schlauen, hübschen Einträgen. Deshalb auf diesem Wege: Besinnliche Weihnachten allerseits!
Add comment 21. Dezember 2009
Sendepause.
Die Madame liegt flach. Nicht aus positiven oder wünschenswerten Gründen, denn die gäbe es, hat sie gehört, mitunter ja auch, nein, die Grippe hat mich erwischt. Rattakazamm. Mit Fieber und Halsweh und Bäh. War die letzten paar Tage zu allem zu müde, inklusive Aufstehen oder Rechner einschalten. Ab nächster Woche gibt es wohl zeitweilig wieder was zu lesen, dann ist erst mal Weihnachtspause angesagt. Was für ein Timing. Ich hoffe, lieber Leser, Du bleibst mir trotzdem wohlgesonnen. Bis dahin ein fröhliches Hatschi.
Add comment 18. Dezember 2009
Amen in Italien.
Berlusconi hat voll eins auf die Omme gekriegt. Mit der Miniatur-Ausgabe des Mailänder Doms. Ich finde bei diesem Tatbestand darf ruhig mal kurz gelacht werden.
2 comments 14. Dezember 2009
Ein Hauch von Sommer bei 0° Celsius.
Heute sei zur Abwechslung mal ein Film empfohlen. Mit der Wetter-Aussicht auf diverse Grade unter null, Graupel-Regen-Schnee-Bockmist und kalten Füßen genau richtig: Kleine Verbrechen. Ein bisschen Griechenland. Sonne, Meer und jede Menge querer Humor. Leonidas ist Polizist auf einer nicht weiter beschriebenen griechischen Insel. Kriminalistisch passiert dort genau gar nichts und sein sehnlichster Wunsch ist die Versetzung in die griechische Hauptstadt. Doch dann fällt eines Tages der alte Zacharias von der Klippe, kehrt die selbstverfreilich superhübsche und in Athen total erfolgreiche Moderatorin Angeliki auf die Insel zurück und bringt einen angenehmen Schwung Chaos, Temperament und Herz mit. Wunderbar. Sonne, völlig slapstickiger Humor und doch nicht ganz so vorhersehbar, wie es klingt. Genau richtig für verschneeregnete Winterabende.
1 comment 11. Dezember 2009
Stachelig.
Jochen Distelmeyer spielt in meiner Nähe. Ich bin unschlüssig. Blogs, Kritiken, Feuillettons diverser Zeitungen überschlagen sich vor Wonne. Ein Ton der mir da im Gedächtnis geblieben ist: Er nimmt alles sehr ernst. Er ist nicht ironisch. Nie. Hm. Das mag ich nicht. Ganz und gar nicht. Selbstironie ist ein wichtiger Faktor, will man von mir gemocht werden. Ich habe das Video zu Heavy gesehen und gehört. Ich habe mich gefragt was jetzt so innovativ sein soll am Kaugummi-Pop-Hüpfkram. Ich habe das Plattencover gesehen.
Ich habe überlegt ob ich hingehe, um zu gucken, ob ich mich täusche. Aber 18 Euro um anschließend festzustellen, ob ich richtig oder falsch liege sind es dann doch irgendwie nicht wert.
Add comment 10. Dezember 2009
Jeder Tag ein Türchen.
Mal eine Musikseiten-Empfehlung. Wer Indie mag, gerne mal Dinge entdeckt, bevor sie jemand anderer hört, auf live und legal steht, der ist bei Daytrotter richtig. Jeden Tag gibt es eine neue Radio-Session von mehr oder minder bekannten Bands. Alles extrem liebevoll gestaltet. Simply wunderbar. Da wird das ganze Jahr zum Advent.
Add comment 10. Dezember 2009
Reim-Time.
Manchmal dichte ich.
Wenn ich nicht ganz dicht bin.
Oder grade wenn ich dicht bin.
Ein Wicht bin, nicht wichtig bin,
gewichtig bin, nichtig bin.
Dann schreibe ich Reime.
Jedem das Seine
denke ich, lenke ich
meine Gedanken,
die wanken
aus ihren Schranken.
Sie ergeben Zeilen, Reime,
Wörter, Bilder, alles meine.
Jedem das Seine
denke ich nochmal
wieder mal
ein anderes mal.
Wo das wohl hin geht?
denke ich. Weht
hier jetzt ein Hauch
von Lyrik durch?
Aus dem Bauch,
gereimt,
geschrieben,
verschoben,
verwoben,
erhoben,
zum Gedicht?
Hm. Was ich damit sagen will?
Ich glaube so ganz versteh ich das selber nicht.
Add comment 9. Dezember 2009
Ein unkeuscher Gedanke.
Was käme wohl heraus, wenn der Weihnachtsmann mit dem Christkind…?
1 comment 5. Dezember 2009
Ich liebe es.
Mal wieder ein Blog und zwar ein außerordentlich guter. Wer sich für Video, Musik, Fotografie oder Illustration interessiert wird bei Nils sicher fündig. Und das beinahe täglich. Also ab zum Planeten entdecken auf i heart pluto.de:
1 comment 4. Dezember 2009


