Post.

Gestern kam ein Päckchen, eine meine vielen Online-Bestellungen. Normalerweise ist da alles hübsch automatisiert, Rechnung liegt bei, nix persönliches. Gestern war das anders. Ich hatte beim Verlag Hermann Schmidt Mainz ein Buch bestellt. Dazu noch ein Mängelexemplar, also eines mit jeder Menge Gebrauchsspuren. Nichts, auf das man als Verlag seine allergrößte Aufmerksamkeit legt. Dem Päckchen war eine Postkarte beigelegt, thematisch passend zum Buch. Das mag Zufall gewesen sein, mich aber beeindruckt sowas schon. Und dann noch handschriftlich beschrieben. Mit einem Gruß, mit Freude darüber das ich bestellt habe, mit persönlicher Anrede. Wow. Und das von einem Verlag bitteschön. Ich war platt. Deshalb sei er hier noch einmal löblichst empfohlen.

Die Bücher dort sind immer alle großartig, ohne Ausnahme. Ich könnte permanent das ganze Verzeichnis leerkaufen, würden es meine Finanzen zulassen. Falls einer der Madame also noch ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk machen möchte, ihr versteht schon. Ähem.

Add comment 5. Februar 2010

Grmpfl.

Langsam geht es mir auf die Socken. Kaum ist die Grippe-Welle überwunden, haut es mich aus den Socken. Mit Mittelohr-Entzündung. Seit heute geht es mir zumindest wieder so gut, dass ich mir zutraue trotz mittelschwerer Medikamentenzufuhr Texte zu schreiben. Zusammenhängende Texte. Nicht nur so Twitter-Längen. Naja. Hoffentlich geht es weiter bergauf. Kann ja nicht sein, das mit nur einer Null im Alter der Verfall gleich so mächtig einsetzt. Dafür bin ich viel zu trotzig. Madame will be back. Aber hallo.

Add comment 4. Februar 2010

Grippe und Sonnenbrille.

Die Madame hatte Geburtstag gestern. Und mit dem neuen Lebenjahr hielt gleich mal der Verfall in Form einer Nasennebenhöhlenentzündung einzug. Andererseits liegt die halbe Arbeitswelt um mich herum grade flach, warum sollte es ausgerechnet mich da verschonen. Zumal mein Gemüse- und Obst-Konsum zur Zeit gen null tendiert.

Aber gefeiert wurde natürlich trotzdem. Beim großartigen Ezra Furman und seinen Harpunen. Coole Jungs. Ich bin sehr gespannt, was aus denen noch wird. Und wenn ich es mir recht überlege habe ich heute auch keine Lust ‘to take off my sunglasses.’ Scheint abzufärben.

Add comment 29. Januar 2010

Typomania.

Ein Blog, über den ich immer mal wieder stolpere, ist der von Erik Spiekermann. Er selbst beschreibt sich und seinen Blog so:

‘Ich leide schon immer an Typo­manie, einer unheil­baren, aber nicht tödlichen Krankheit. Das Spiekerblog zeigt dementsprechend, dass ich die meis­ten Dinge aus der typografis­chen Per­spek­tive betrachte.

Da nun fast alles, was wir erfahren, durch das Medium Typografie – also sicht­bare Sprache – zu uns kommt, kann ich eigentlich über alles berichten.’

Recht hat er. Und vermutlich würde er mich für die Schriftart auf meinen Seiten verhauen.

Add comment 26. Januar 2010

Sie können alles von mir haben.

OK, ich habe nur DVB-T. Aber ich lese Blogs. Und interessiere mich für Werbekampagnen. Beruflich und auch sonst. Wie also konnte DAS an mir vorbei gehen? Hape Kerkeling als Testimonial für ein Möbelhaus. Nach dem ersten Sehen über Kabelfernsehen war ich so gebannt, dass ich glatt die Firma vergessen habe. Brüller. Gerne auch den ersten Spot auf youtube anschauen. Schlichtweg ganz großes Kino.

Add comment 24. Januar 2010

Thank god it’s friday.

Gott, was bin ich müde heute. Zugegeben, der alte Herr da oben kann nichts dafür, sondern eher meine regen Aktivitäten zur Zeit. Biathlon am Wochenende war super, aber auch super-anstrengend. So viel Sport gepaart mit Hütten-Gaudi-Hallali ist auf Dauer nichts für mich. Außerdem fehlt das Wochenende. An jedem Arbeitstag übermannt mich das Gefühl, das spätestens morgen Samstag sein muss. Aber allerspätestens. Ist aber höchstens Mittwoch und diese vermaledeite Woche dauert vielleicht lange dieses mal, unglaublich.

Wo war ich? Ach ja. Müde. Weil. Gestern Poetry Slam. Und ich war gar nicht mal schlecht. Meine zweite Teilnahme ever und gleich die zweite Runde erreicht. Dort dann hemmungslos abgeloost, aber trotzdem glücklich. Das zündet. Motivation fürs nächste Mal ist auf jeden Fall gelegt. Und wenn man dann noch eine wirklich freundliche Einladung zu einem extra veranstalteten Frauen-Slam bekommt anschließend ist das Selbstvertrauen völlig im Lot. Nur leider bin ich an diesem Termin in Portugal.

Hab ich noch nicht erzählt? Urlaub ist gebongt. Jawollja, Portugal. Lissabon zuerst, danach die Küste rauf. Vermutlich. Der Plan steht grob, der Flug ist gebucht, die Begleitung fabelhaft, die Details sind in Arbeit. Ich freue mich sehr. Und stelle fest, das ich heute vom Hölzchen aufs Stöckchen und wieder zurück springe. Synapsenverknüpfungen scheinen unter mangelndem Schlaf zu leiden. Na wird schon wieder. Frau ist ja nur einmal jung.

Add comment 22. Januar 2010

Um was es geht.

Zunächst erst mal ein Wort. Das bitte auf der Zunge zergehen lassen:

Imagetransfermedium.

Irgendeine Idee was das sein könnte? Hätte ich auch nicht. Wäre dieses Wort nicht auf einer stinknormalen Plakatwand gestanden. Es stand noch mehr drauf. Mehr ließ sich allerdings im vorbei fahren nicht erkennen.

Imagetransfermedium.

Was der Werber wohl vor dem Brainstorming genommen hat?

Add comment 20. Januar 2010

Awesome.

Ich glaube ja meine Eltern sind eher uncool. Jedenfalls kann ich mir kaum vorstellen, dass sie irgendwann mal so großartig, abgefahrene, durchgeknallte Bilder produziert haben. Wobei…. Da gab es mal eines, wo Papa eine ziemlich Elvis-Tolle hatte. Und Mama konnte Spagat… Na wer weiß? Vielleicht sollte ich mal alte Fotokisten unsicher machen. Bis dahin aber viel Spaß mit dieser Seite hier:

Add comment 19. Januar 2010

Vers(p)endet.

‘Ärzte ohne Grenzen’ dankt mir schriftlich für eine Spende über 100 Euro. Die habe ich aber nie geleistet, shame on me. Das ganze kam in einem Kuvert, ungefähr an mich adressiert. Mein Name ist total verhunzt in etwa so als würde mich jemand statt mit Madame Mimm mit Miss Vermummt ansprechen. Die Adresse hingegen ist perfekt.

Sollte mich das verwundern? Gibt es jemanden namens Miss Vermummt in meinem Häuserblock? Und entgeht genau ihr jetzt leider die freundliche Dankesnachricht?

Und wenn nicht, was hat das dann zu bedeuten?

Add comment 18. Januar 2010

Luxus.

Die Welt hat sich wieder etwas normalisiert und dreht sich mit alltäglicher maximal-Geschwindigkeit weiter. Jetzt gleich geht es erst mal ab in den Schnee, einige Stunden Fahrt um dann ein Wochenende Menschen beim Ski fahren, sabbern und schießen zuzuschauen. Doch, das ist attraktiv. Vor allem wenn man plötzlich und unerwartet als VIP gilt und sich bei den Veranstaltungen vermutlich nicht wie sonst als schnödes Fußvolk sämtliche Einzelteile abfriert, sondern gediegen aus einer Zeltterasse raus Biathlon gucken darf und dazu noch warme Getränke kredenzt bekommt. Kracher.

Wer hätte je gedacht, das die Madame mal in Ruhpolding steht. Für alle am TV: Ich bin die mit der roten Jacke. Ähem.

Add comment 15. Januar 2010

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